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Courrier der Leser

Man spricht "freutsch"

Die Absolventen des deutsch-französischen Studienzyklus’ und die Mitglieder des AGKV unterhalten sich manchmal in jener, allen anderen Menschen dieser Erde nicht zugänglich erscheinenden Sprache.

Obwohl diese kleine, jedoch stetig anwachsende Gruppe von jungen, dynamischen Menschen von außen her gesehen relativ unauffällig sind und sich für Deutsche und Franzosen (Normalos) von anderen Deutschen und Franzosen nicht wesentlich unterscheiden, so kann es jedoch passieren, daß sich ein Normalo-Franzose mitweilen in einem Gespräch mit einem AGKV-Franzosen die Frage stellt, welche bizarre Sozialisation der doch oberflächlich und selbstverständlich fälschlicherweise als Normalo-Franzose erfasste AGKV-Franzose durchlitten haben muß, daß der Normalo-Franzose ihm nicht durchgehend folgen kann.

Können Sie mir folgen? Du même qu’einem AGKV-Deutschen es in einem Gespräch mit einem Normalo-Deutschen ebenfalls passieren kann, daß der Normalo-Deutsche ihn plus ou moins ungläubig anguckt, weil er den doch oberflächlich als Normalo-Deutschen klassifizierten Gesprächspartner nun für schrecklich arrogant hält oder, und dieses ist plus courant, für überdurchschnittlich kultiviert.

Was natürlich falsch ist, denn Kultur ist nicht, dem anderen plein la vue zu envoyieren, oder ? Jeder der hier zwar nicht explizit genannten, aber durchaus gemeinten Personen dürfte sich in diesem Moment angesprochen fühlen, denn, und es ist darauf que je voulais en venir : ich bin extrêmement dagegen. Eh oui! Auch wenn Sabine (von Oppeln) selbst sehr häufig sagt, daß dieses oder jenes doch très bien sei, bin ich dagegen.

Ich denke, daß si l’on veux wirklich eine Sprache richtig parlieren, dann muss man sich schon aufrichtig efforcieren, sie möglichst genau zu maîtrisieren. Natürlich ist es eine Bereicherung und eine ouverture en soi de sprechen mehrere Sprachen, aber wenn wir wirklich den Punkt machen würden über die Rezeption dieses Melange chez den personnes extérieures, dann würden die Dinge sich vielleicht bewegen.

Natürlich kann es einem passieren, einmal plötzlich ein Loch zu haben und dann etwas zu sagen par facilité, mais il ne faut pas que ça devienne une règle, weil ce n’est pas du tout schön. Pas schön du tout est par exemple de parler sans donner des explications quelconques du Fall qu’on peux se faire exmatriculer de l’uni (donc aussi à l’OSI), ohne diesen Gedanken genauer zu developpieren. Erlauben Sie mir à cet endroit einen Appel zu lancieren : kreieren wir doch in Anbetracht der Tatsache, daß wir de plus en plus nombreux werden und die Situation sich zu deteriorieren scheint, eine Kommission, dont la tâche serait de herausfinden in Veröffentlichungen comme celle-ci die Entgleisungen et de sie zu denoncieren.

Qui serait Mitglied dans cette Kommission? Je propose un critère très juste : tous ceux qui ont eu beaucoup de difficulté à me suivre seront prioritär. Les autres sont sans espoir perdus.

Pascal Jentsch

 

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