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BEILAGE - BEILAGE - BEILAGE - BEILAGE - BEILAGE Protokoll der Mitgliederversammlung vom 23. Oktober 1999 in Berlin Die neuen Vorstandsmitglieder sind: - Präsidentin bzw. Vizepräsidentin Hélène Herschel (Beauftragte im französischen Kulturministerium), Cordula Thum (Doktorandin) - Sekretäre Pascal Jentsch (Arbeitssuchend) Yann Ollivier (Journalist), Julia Suck (Studentin), Carolin Dieterich (Studentin) - Kassenwarte: Julie Astorg (Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Frankreich- Beauftragten des Bundeskanzleramtes), Stéphane Auzanneau (Beauftragter des Programme International am Institut d’Etudes Politiques deParis) 1. Beschlußfähigkeit Nach Artikel 8 Abs. 3 ist die Mitgliederversammlung beschlußfähig, da 18 Mitglieder persönlich anwesend waren und sich 18 weitere Mitglieder im Sinne des Art.8, Abs.3 „[...] Abwesende Mitglieder können mit schriftlicher Mitteilung an den Vorstand ihre Stimme auf ein persönlich bestimmtes Mitglied übertragen“ vertreten ließen. Daraus folgt, daß insgesamt 36 Stimmberechtigte und somit mindestens ein Viertel des Vereines vertreten waren. Desweiteren wurde festgestellt, daß die Mitgliederversammlung satzungsgemäß einberufen wurde. 2. Wahl eines Versammlungsvorsitzenden, Protokollanten und zwei Wahlleitern Einstimmig und per Handzeichen wurden gewahlt: Versammlungsvorsitzende: Cordula Thum Vertreter: Yann Ollivier Protokollantin: Julia Suck Wahlleiter: Sabine von Oppeln Sylvia StammCaroline Wichmann 3. Offenlegung der Konten durch die Kassenwarte und Bericht der Kassenprüfer Jan Wessels berichtet über die Kontoentwicklung auf deutscher und französischer Seite (in Vertretung von Stéphane Auxanneau, der französischer Kassenwart ist, jedoch nicht an der Mitglierderversammlung teilnehmen kann). Das deutsche und das französische Konto weisen Anfang Oktober 1999 insgesamt 5484,52 DM/ 18729,6 FF auf. Auf deutscher Seite ist zu konstatieren, daß das Vermögen trotz zurückhaltender Ausgaben und einer relativ stabilen Kontoentwicklung schrumpft. Dies wird vor allem mit geringen Einnahmen des Vereins begründet, die sich vor allem aus den Mitgliederbeiträgen zusammensetzen. Auf französischer Seite stellt sich die finanzielle Situation prekär dar. Als vorwiegendes Problem auf deutscher wie auch auf französischer Seite wird als interner Faktor die Zahlungsnachlässigkeit der Vereinsmitglieder benannt. Eine Diskussion folgte, bei der Nikola Tietze vorschlägt, feste Termine für die Zahlung der Mitgliedsbeiträge festzulegen. Dietmar Schiele empfiehlt, die Mitglieder bei Austritt aus dem Verein zur Zahlung der fällig gewordenen Beiträge zu verpflichten. Sylvia Stamm kritisiert, daß die Satzung unscharf formuliert sei. Deshalb schlägt sie vor, ein festes Datum einzufügen. Dieser Vorschlag findet allgemeine Zustimmung bei den Vereinsmitgliedern, es erfolgt jedoch kein Beschluß. Im Rahmen der Finanzvorschau wird angeraten, die finanzielle Situation zu verbessern. Hierzu soll insbesondere die Außenwirkung des Vereins ausgebaut werden, um so durch Dritte Spendeneinnahmen zu ermöglichen. Dietmar Schiele spricht sich dafür aus, Spenden vor allem projetkbezogen einzutreiben. Dies erhält Zustimmung von Yann Ollivier, der betont, die laufenden Kosten der Administration sollten durch vereinseigene Mittel bestritten werden. Sabine von Oppeln wirft ein, daß an erster Stelle der Verein alleine in der Lage sein müßte, sich zu finanzieren und erst dann projektbezogene Spenden eine Rolle spielen dürften. 4. Entlastung des Vorstandes Infolge des Antrages von Dietmar Schiele zur Entlastung des Vorstandes, wird diesem von den Vereinsmitliedern bei 36 Ja-Stimmen stattgegeben. 5. Rücktrittserklärung von Vorstandsmitgliedern Jan Wessels stellt einen Rücktrittsantrag aus dem Vorstand des Vereins und begründet dies mit privaten und beruflichen Gründen. Es folgt ein Dank des Vorstands. Ebenfalls einen Rücktrittsantrag aus dem Vorstand stellt Karina Raupach (hier vertreten duch Julie Astorg). Diesen Anträgen wird stattgegeben. 6. Wahl von Vorstandsmitgliedern Nach kurzer Vorstellung der Kandidaten erfolgt die geheime, schriftliche Wahl der neuen Vorstandsmitglieder des AGKV auf deutscher Seite. Jedes stimmberechtigte Mitglied erhält 2 Stimmen (entsprechend der 2 zu vergebenden Vorstandsämter). Die Wahlleiter errechnen folgendes Ergebnis: Julia Suck 28 Stimmen Carolin Dieterich 22 Stimmen Jeanne Michel 16 Stimmen Rainer Hakala 04 Stimmen Ungültig/ Enthaltungen 02 Stimmen. Somit ist die Wahl in den Vorstand von Julia Suck und Carolin Dieterich nach Art.3 der Satzung gültig, die diese Wahl annehmen. 7. Stand der Aktivitäten und Berichte aus den Arbeitsgruppen a) Interne Aktivitäten Der Jour fixe des Vereins findet jeden ersten Dienstag im Monat um 20 Uhr auf deutscher Seite im Café Bilderbuch, Akazienstraße 28 in Berlin Schöneberg und auf französischer Seite in der Bar Le Tennessee, 12, rue André Mazet, 75006 Paris statt, zu dem Freunde und Interessenten herzlich eingeladen sind. In der Online-Version des Courrier Paris-Berlin wird der Jour fixe angezeigt. Die Teilnehmer des Studienzyklus sollen stärker in den Verein eingebunden werden. Auf französischer Seite wird Stéphane Auxanneau diese Aufgabe wahrnehmen, auf deutscher Seite Julia Suck. Für die Online-Version der vereinseigenen Zeitschrift Courrier Paris-Berlin stehen Doreen Allerkamp und Yann Ollivier zur Verfügung. Der Courrier ist einsehbar auf der Web-Seite http://yann.ollivier.free.fr/ parisberlin b) Externe Aktivitäten 1. Verlesung eines Faxes der Präsidentin Hélène Herschel über ihre Aktivitäten zugunsten des Vereins. 2. Jan Wessels berichtet, daß das Institut Français aus Berlin Interesse an einem intensiveren Kontakt zu dem Verein angemeldet hat. 3. Die Managementschule EAP, welche einen integrierten Studiengang mit Paris, London, Berlin und Madrid unterhält, besitzt wie auch der Deutsch-Französische Studienzyklus einen Ehemaligenverein. Dieser besteht aus etwa 3500 Mitgliedern, ist also vergleichbar mit der Association des Anciens des Institut d’Etudes Politiques de Paris. Cordula Thum hat Vertreter dieses Ehemaligenvereins getroffen, da Interesse an gemeinsamem Austausch besteht. Im Folgenden werden die verschiedenen Strukturen der beiden Ehemaligenvereine diskutiert. Unter anderem wird der Vorschlag eingebracht, Vertreter des Ehemaligenvereins der EAP zu dem Jour fixe des AGKV einzuladen. 4. Yann Ollivier stellt die Aktivitäten für die Online-Version des Courrier Paris-Berlin vor. Es gehe hierbei unter anderm darum, die Mitglieder zu informieren, ein breiteres Publikum zu interessieren und auch die Aufmerksamkeit der weniger aktiven Mitgliedern des AGKV zu wecken. Ebenso soll durch den Courrier eine Einbindung der neuen StudienzyklusteilnehmerInnen erfolgen und ihnen Hilfestellung etwa bei der Wohnungssuche angeboten werden. Bei der Online-Version handelt es sich, im Unterschied zu der Zeitungsausgabe des Courrier Paris-Berlin um eine Farbversion, die unter der Adresse http//yann.ollivier.free.fr/ parisberlin abrufbar ist. Es soll ein Link zur Homepage des Studienzyklus gelegt werden. 5. Berichte der Arbeitsgruppen - Flyer: Carolin Dieterich und Cordula Thum berichten von dem zu erstellenden Flyer des AGKV. Es werden sowohl Kosten des Flyers (der sich ausschließlich selbstfinanzieren wird, nämlich durch Spenden) als auch Druckexemplare vorgestellt. Die Mitglieder sprechen sich für das Layout der vorgestellten Exemplare. Die Weiterführung des Projektes übernimmt Carolin Dieterich und Cordula Thum. Internet: Doreen Allerkamp berichtet, daß für die Erstellung einer Homepage des AGKV ein Entwurf vorliegt, der inhaltlich bereits fertiggestellt ist. Es sei wichtig, vor allem eine benutzerfreundliche und repräsentative Struktur des AGKV auf dem Internet zu präsentieren. Eine Diskussion folgt, wie die Ehemaligen StudienzyklusteilnehmerInnen einbezogen werden soll – in Form eines Ehemaligenbuches – wobei gleichzeitig der Datenschutz gesichert werden muss. Es wird vorgeschlagen, sich hierüber auch bei dem Ehemaligenverein des EAP informieren, um festzustellen, wie dies gelingen könnte. Desweiteren wurde darüber beraten, wie Sponsoren einbezogen werden könnten (Logo, Link, etc.). Unternehmensforum in Metz: Pascal Jentsch berichtet über den Zweck dieser Messe, auf der das Institut d’Etudes Politiques de Paris einen gemeinsamen Stand mit der FU Berlin haben wird. Hélène Herschel wird an einer Podiumsdiskussion über Ehemaligenvereine mit Sabine von Oppeln teilnehmen. Der AGKV wird ansonsten auf Pariser Seite von Pascal Jentsch vertreten, auf Berliner Seite von Sabine von Oppeln. Das Deutsch-Französische Hochschulkolleg (DFHK) hat den Vorschlag unterbreitet ein „Netzwerk“ der Ehemaligenvereine deutsch-französischer Hochschulabsolventen zu gründen. Diese Anregung wird im Folgenden diskutiert. Besonders betont wird die Notwendigkeit, auch geistes- und sozialwissenschaftliche AbsolventInnen zu fördern und deren Möglichkeiten in Unternehmen Praktika und Arbeitsplätze zu finden. Tagung des AGKV über die Deutschland- und Frankreichbilder im jeweils anderen Land: Jan Wessels berichtet über den Stand der Planung und Organisation der anstehenden Tagung des AGKV über „Deutschland mal anders- la France autrement“, die sich mit der unterschiedlichen Perzeption des Partnerlandes in Deutschland und Frankreich auseinandersetzen wird. In diesem Rahmen stellt er den Finanzplan für die Organisation und Durchführung der Tagung vor: Es sind etwa 10 000 DM zur Finanzierung des Projektes notwendig, die sich aus den Reisekosten der eingeladenen Gastreferenten, der für die Durchführung notwendigen Infrastruktur und weiteren Kosten zusammensetzen. Sabine von Oppeln gibt bekannt, daß das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) seine Unterstützung für die Tagung zugesagt hat. Jan Wessels berichtet über Interesse der AsKo-Stiftung an der Tagung und regt eine persönliches Treffen eines Repräsentanten des AGKV mit der Aspo-Stiftung in Saarbrücken an. Carolin Dieterich legt den Stand der Tagungsplanungen dar und erläutert das vorgesehene Programm. Sachkundige aus den Bereichten Werbung/Marketing, Schule/Bildung und Journalismus werden zu dem Thema referieren und so den Teilnehmenden an der Tagung einen Einblick in die Praxis dieser Komponente des deutsch-französischen Verhältnisses ermöglichen. Es wird über mögliche ReferentInnen und Ausgestaltung der Tagung diskutiert und eine eventuelle Terminverschiebung (ursprünglicher Termin: 15. Februar 2000) beraten, da zu diesem Zeitpunkt das Institut d’Etudes Politiques eine vorlesungsfreie Zeit hat. Die endgültige Festlegung des Tagungszeitpunktes wird dem Vorstand übertragen. Julie Astorg schlägt vor, zur Ausgestaltung der Tagung ein ähnliches Projekt wie die bei der Tagung im Institut Français erstellte Photoausstellung durchzuführen, um einen professionellen Rahmen für die Veranstaltung zu schaffen. Hierzu sollte Kontakt zu den derzeitigen Studierenden des Deutsch-Französischen Zyklus aufgenommen werden. Außerdem wird der Vorschlag eingebracht, zur Organisation der Tagung eine(n) PraktikantIn einzustellen. 8. Vorstellung, Diskussion und Verabschiedung des Programms für das Jahr 99/00 Da unter Tagesordnungspunkt 7 bereits ausfühlich über die laufenden und zukünftigen Aktivitäten berichtet wurde, wird von einer Wiederholung unter Punkt 8 abgesehen. Sylvia Stamm stellt die Frage, wie das Stipendienprogramm des AGKV fortgesetzt werden kann und soll. Derzeit werden die Stipendien für die Studienzyklusteilnehmenden vom DFHK gesichert. Wie sich die Situation jedoch nach der Reform desDeutsch-Französischen Studienzyklus verändert ist derzeit nicht klar. Deshalb wird vorgeschlagen, einen Stiftungsfonds anzulegen mit einem Volumen von etwa 300 000 DM, damit von den anfallenden Zinsen dieses Fonds StudentInnen auf Basis sozialer Kriterien eine zusätzliche finanzielle Unterstützung erhalten können. Besondere Zustimmung findet diese Idee bei Herrn Schiele, der als Repräsentant des Beirates die Mitgliederversammlung verfolgt. 9. Vorschlag zur Abstimmung Die StudienzyklusteilnehmerInnen können bis dato nicht vor Abschluß des Studienzyklus Mitglieder des AGKV werden. Es soll jedoch den neuen StudienzyklusstudentInnen die Möglichkeit gegeben werden, bereits frühzeitig dem Verein beizutreten. Durch die Vergabe der Stipendien durch das DFHK ist der Art. 3, Abs.2, Satz 2 „Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins“ in Kombination mit dem Art. 4, Abs. 2 c) „Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen, die am Austauschprogramm oder am Deutsch-Französischen Studienzyklus teilgenommen haben und natürliche oder juristische Personen, die sich als Freunde des Vereins für den Vereinszweck einsetzen wollen. [...]“ nicht mehr auf die aktuellen StudienzyklusteilnehmerInnen anzuwenden, sofern diese Art.2, Abs.2, Satz 2 erfüllen. Somit wird vorgeschlagen, die Interpretation des genannten Passus von Artikel 4 auszuweiten, jedoch von einer Satzungsänderung abzusehen, so daß die Möglichkeit des Vereinsbeitrittes auch für aktuelle Teilnehmende des Studienzyklus besteht. Dem Vorschlag wurde einstimmig, per Handzeichen zugestimmt : Es herrschte Übereinstimmung, daß auch Studierende des Deutsch-Französischen Studienzyklus, die diesen noch nicht abgeschlossen haben, unter „Freunde“ im Sinne des Art.4, Abs. 2 c) verstanden werden können. 10. Sonstiges Ulrike Walper bringt den Vorschlag ein, den Art.8, Abs.3 „[...] Abwesende Mitglieder können mit schriftlicher Mitteilung an den Vorstand ihre Stimme auf ein persönlich bestimmtes Mitglied übertragen“ dahingehend zu ändern, nämlich daß eine Person mehrere Mitglieder vertreten kann. Durch diese Maßnahme solle die Beschlußfähigkeit für Satzungsänderungen bei Mitgliederversammlungen sichergestellt werden. Es folgt eine Diskussion. Auf Initiative von Yann Ollivier wird über die Arbeit des Beirates, ebenso wie seine Aufgaben beraten. Dietmar Schiele bringt den Vorschlag ein, eine Beiratsversammlung durchzuführen. Überdies wird über eventuelle Neumitglieder im Beirat des AGKV diskutiert. Es wird übereinstimmend festgestellt, daß der Vorstand gemeinsame Überlegungen mit der Präsidentin des Vereines über die Beiratszusammensetzung diskutiert. Yann Ollivier schlägt eine Reduzierung des Vorstandes von 8 auf 6 Mitglieder vor, um so die Arbeit zu erleichtern und finanzielle Kostenaufwendungen zu verringern. Nathalie Faure verkündet, daß es auch für Ehemalige des Deutsch-Französischen Studienzyklus möglich ist, in die Association des Anciens de SciencesPo einzutreten. Berlin, den 25. Oktober 1999 Carolin Dieterich
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